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DRECK - Der Film
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| "Sicherlich darf Perfektionismus nicht in Akrebie ausarten ." so Regisseur Abo Alsleben bei der Sichtung des umfangreichen Rohmaterials: "... doch können wir davon ausgehen, bei den nächsten Filmfestspielen in Cannes für einen Kulturschock zu sorgen." |
| Endlich ist es soweit! Der zweite abendfüllende Kinofilm nach "Over the rainbow" aus der Messestadt Leipzig erlebt seine Premiere am 24. Dezember 2001 im Leipziger Conne Island um 23.55 Uhr. |
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Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der erstklassigen Schauspieler die es verstanden haben, den anfangs so schockierend erscheinenden Figuren Leben einzuhauchen. Mit Joey Vaising und Markus Rößler hat Regisseur Abo Alsleben zwei Darsteller fur das Dreck-Projekt begeistem und verpflichten können, die durch ihre schauspielerischen Fähigkeiten nicht nur Glanzpunkte setzen, sondern auch ihre namhaften Kollegen (Ralf Donis,H.Zeltner) ins rechte Licht zu rücken verstanden. |
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Dabei
erscheint die Handlung des Films auf den ersten Blick eher simpel gestrickt.
Ein erfolgreicher Künstler (hervorragend gespielt von Frank Naumann)
wird kurz nach dem Zustandekommen einer internationalen Vernissage ermordet.
In die entstandene Kreativ-Lücke schlüpft nun Underground Avantgardist
Gunther (Markus Rößler in seiner bislang besten Rolle) und gebärt
den Traum eines perfekten Bildes. Hier spätestens reflektiert
der Besucher den roten Faden des Films der sich auch in den skurrilen Gebärden
des Künstlers beim Publikum einprägen wird. |
Das
perfekte Bild zu erschaffen, dabei helfen ihm zwei WG-Mitbewohner. zum einen
der Yuppie Jean-Paul (Ralf Doms wächst in dieser Rolle über sich
hinaus und brilliert als ernstzunehmender Schauspieler) und dem an schwerer
Koprophagie leidenden Scheiße (Hendrik Zeltner gelingt es, die Grenzen
zwischen morbider Persönlichkeit und sympathischem Sittenstrolch authentisch
zu verwischen). Daran werden die drei sympathischen Jugendlichen jedoch
zusehends von drei Kleinkriminellen gehindert, die es auf die Passanten
eines Fußgängertunnels abgesehen haben. Der Konflikt spitzt sich
zu und gipfelt in einem sakralen Crescendo. |
Geschickt
plaziert Autor Abo Alsleben die Handlung in die Zukunft des zwar wieder
vereinigten, aber dennoch geteilten Deutschlands im Jahr 2020. |
Mit
Hilfe enormer filmischer Kompetenz gelingt ein epochaler Schulterschluss
aus Historie und Vision, voller Wortwitz, Ironie und mit sehr guten Schauspielem
in einer insgesamt morbiden Atmosphäre, die sich wie ein unsichtbarer
Schleier über den gesamten Film legt und dabei geschickt Fragen formuliert,
ohne konkrete Antworten geben zu können. |
Darsteller:u.a. Joey Vaising, Karsten Kleine, Markus Rößler, Daniel Flügel, Hendrik Zeltner, Ralf Donis, Mario Arnold Thomas Kawe, Gunnar Kopp. Ins Findeisen, Frank Naumann. Michael Faatz. Esther Simko. Enne Mayfaith. Hans Jäger, Matthias Scholla |
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Produktion: Peter Martins Video Produktionen Soundeditor: Joey Vaising Regie: Abo Alsleben Musik: Hendrik Zeltner, Uwe Fischer, Gerold Perl etc. Fakten: Premiere des Films: Weitere Info's unter: http://www.dreck-der-film-des-jahrhunderts.de |